Aktuelle Top-Zinsen im Juni 2018

Aktueller Zinskommentar

05.06.2018: Politisches Handeln von Trump und wie sich daraus ein unschöner Strudel aus Vergeltungsaktionen entwickeln könnte

Die deutschen Exporteure sehen sauren Zeiten entgegen. Die Strafzölle auf Stahl und Aluminium treffen die deutsche Wirtschaft hart. Doch auch die amerikanische verarbeitende Industrie wird sich umsehen müssen, denn die Zölle wirken sich auch auf deren Produktion aus. Sie müssten auf Produkte aus dem Inland zurückgreifen, die ggf. im Einkauf teurer sind und dadurch zu steigenden Produktionskosten führen.

Deutschlands Autobauer fürchten indes natürlich die angedrohten Strafzölle auf deutsche Autos, denn mit deutschen Autos lässt sich in den USA noch gut Geld verdienen. Strafzölle würden einen immensen Verlust bedeuten. Entsprechend leiden schon jetzt die Aktienkurse…

Doch was ist mit den Zinsen?

Die EZB

Hier geht es momentan recht langweilig zu. Der Leitzins dümpelt nach wie vor bei 0,00%, der Strafzins für die Einlagerung von Geld von Geschäftsbanken liegt weiterhin bei 0,4%. Auch das Anleihenkaufprogramm läuft plangemäß noch bis im Herbst. Währenddessen blüht die Wirtschaft in den USA und die FED lässt leise einen weiteren Leitzinsanstieg verlauten. Die wirtschaftliche Situation in den USA gäbe das her. Lassen wir uns überraschen.

Es ist Zeit mal darüber nachzudenken, wie sich ein höherer Zins bei uns auswirken würde:

Vor der Finanz- und Bankenkrise Mitte 2008 lag der Zinssatz bei 4,25%, dann krachte es heftig und die Zinsen gaben bis heute immer mehr nach. Für Sparer ein Desaster, für Darlehensnehmer das Paradies. Auch für Staaten, die aktuell hoch verschuldet sind, ist es ein Vorteil, denn auch sie können sich für wenig Zinsen viel Geld leihen.

Laut den Analysten von “Flossbach von Storch Research Institutes” wäre es für hoch verschuldetet Staaten wie Portugal, Italien oder Spanien eine Katastrophe, wenn wir im Jahr 2025 wieder auf dem Zinsstand von 2008 wären. Italien sähe sich 2025 dann einer Zinslast von mehr als 100 Milliarden Euro gegenüber, etwa 50% mehr als heute. Ein enormer Rückschritt in die Schuldenkrise, die schon fast überwunden geglaubt war.

Was bedeuten höhere Zinsen für die privaten Darlehensnehmer?

Entsprechend hart würde es auch private Darlehensnehmer treffen, die eine Anschlussfinanzierung für ihr Eigentum benötigen. Die monatliche Rate würde durch die höheren Zinsen steigen und das Verhältnis von Einkommen zu Ausgaben  bei vielen sicherlich ungünstig verschieben. Sofern die Rate nicht mehr tragbar ist, droht der Verkauf der Immobilie.

Beispielrechnung:

 

Unser Rat an dieser Stelle: Die Zinsen haben in der letzen Woche wieder etwas nachgegeben nachdem sie gestiegen waren. Es ist ein leichtes Auf und Ab in den letzten Wochen und unterm Strich eher mit einer Seitwärtsbewegung gleichzusetzen. Unsere Erwartung ist, dass das erstmal so bleibt. Dennoch ist es gerade im Hinblick auf die FED sinnvoll sich bei einer Finanzierung den aktuell niedrigen Zins langfristig zu sichern, am besten bis zur Entschuldung oder zumindest bis zu einer so niedrigen Restschuld, dass sich eine drastische Zinserhöhung nicht mehr als große Belastung in Ihrer Liquiditätsrechnung bemerkbar macht.

Wichtig: Anstehende Anschlussfinanzierungen in den nächsten 1-5 Jahren: Auch wenn Ihre Zinsbindung erst in den nächsten ein bis fünf Jahren aus der Zinsbindung läuft, lohnt sich ein Blick auf die jetzigen Möglichkeiten. Forwarddarlehen bieten die Chance jetzt die günstigen Zinsen für die anstehende Anschlussfinanzierung zu sichern. Und das bis zu 5 Jahre im Voraus. Wir berechnen Ihnen gerne ein Angebot um Ihr Darlehen vor einem drohenden Zinsanstieg zu sichern.

Warum sich eine Immobilienfinanzierung gerade jetzt lohnt:

  • Niedrige Zinsen ermöglichen bei niedrigen Kosten eine lange Zinssicherheit – für eine Entschuldung vor der Rente
  • Eigenheim: Schutz vor hohen Mieten oder plötzlichen Eigenbedarfskündigungen
  • Eigenkapital jetzt investieren statt einen Wertverlust durch Inflation und niedrige Zinsen erleiden

 

Die aktuellen Top-Zinsen im Juni 2018

Darlehensbedingungen für o.g. Konditionen gelten für den Kauf einer selbst genutzten Eigentumswohnung und einem Darlehen ab 100.000,- € bei einer Tilgung von 2%, einer Beleihungsgrenze von max. 60%, ungekündigte Beschäftigung und beste Bonität vorausgesetzt. (Angebot freibleibend). Darlehensanfragen ab einem Darlehensbetrag von 50.000,- € möglich.

Repräsentatives Finanzierungsbeispiel: Bei 2/3 der durch die Tittmann GmbH, Rosenstraße 10, 12555 Berlin vermittelten Darlehensverträge, erhalten Tittmann GmbH Kunden einen festen Sollzinssatz von 1,19% p.a. und einen effektiven Jahreszinssatz von 1,21% p.a., unter Berücksichtigung folgender Annahmen: Nettodarlehensbetrag 200.000.-€ (Kaufpreis der Immobilie 250.000.-€), 80% Beleihung, Tilgung 3% p.a., Laufzeit des Verbraucherdarlehensvertrages 28 Jahre und 2 Monate, 10 Jahre Sollzinsbindung, pro Jahr 12 Ratenzahlungen in Höhe von 699,- €, 5% Sondertilgungsoption p.a.. Weitere etwaige Gebühren (z.B. Teilauszahlungszuschläge, Auslagen (z.B. Grundbuchkosten)) und sonstige Kosten können anfallen. Sofern der Darlehensnehmer diese im Zusammenhang mit dem Vertrag zu tragen hat, kann sich der effektive Jahreszins erhöhen. Der zu zahlende Gesamtbetrag während der Sollzinsbindung beläuft sich auf 63.682,- €. Die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung beträgt 136.318,- €. Weitere Voraussetzungen: Einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation, erstrangige Besicherung über ein Grundpfandrecht, Auszahlung in einer Summe. Die Konditionen können auch regional sowie von weiteren Faktoren abhängig sein.

 

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Walter & Anja Tittmann

 

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